Fachkräfte für Baden-Württemberg
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1. Ihre Bewerbung

Bei Ihrer Arbeitsuche sollten Sie nicht nur eine Quelle nutzen, sondern

  • Printmedien,
  • Angebote im Internet,
  • Initiativbewerbungen und
  • das Beratungs- und Vermittlungsangebot der Agentur für Arbeit

gleichermaßen in Anspruch nehmen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

2. Arbeitsagentur

Die Vermittlung und Betreuung von Arbeitsuchenden und Arbeitslosen steht im Mittelpunkt der Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit. Bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe arbeiten die örtlichen Agenturen für Arbeit eng mit den Kommunen zusammen. Die Zusammenarbeit erfolgt in Jobcentern, gemeinsamen Einrichtungen der Agenturen für Arbeit und der Kommunen.

Arbeitsuchende und Unternehmen können sich direkt an die Jobcenter wenden. Auf jede gemeldete Stelle macht das Jobcenter passgenaue Personalvorschläge. Das Unternehmen erhält auf Wunsch die Profile der Arbeitsuchenden. Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten den Vermittlungsvorschlag schriftlich.
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3. Vorbereitung Bewerbungsmappe/Bewerbungsmappencheck

Ob Sie einen neuen Arbeitsplatz bekommen, hängt stark davon ab, wie Sie sich in Ihrer Bewerbung präsentieren. In der Regel erwarten Unternehmen eine schriftliche Bewerbung. Um aus der großen Zahl von Bewerbungen die "passende" herauszufinden, führen die meisten Betriebe eine Vorauswahl der eingereichten Bewerbungsunterlagen durch.
Weitere Informationen finden Sie hier.

4. Bewerbungstraining

Die Bewerberseminare der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit bieten praktische Tipps und Infos, worauf es beim schriftlichen Bewerben, im Auswahltest und im Vorstellungsgespräch ankommt und wie man sich optimal darauf vorbereitet. Durch praktische Übungen können Sie gemeinsam mit anderen herausfinden, was Ihnen gut gelingt und worin Sie sich noch verbessern sollten. Termine erfahren Sie in Ihrer Agentur für Arbeit.
Weitere Informationen finden Sie hier.

5. Auswahlverfahren

Bei vielen Betrieben und Behörden sind Auswahlverfahren üblich, um so herauszufinden, wer den Erwartungen am besten entspricht. Die Verfahren und Tests sind von Betrieb zu Betrieb, aber auch von Beruf zu Beruf sehr unterschiedlich.
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6. Vorstellungsgespräch

Ob Sie einen neuen Arbeitsplatz bekommen, hängt sehr davon ab, wie Sie sich mit Ihrer Bewerbung präsentieren. In der Regel erwarten Unternehmen eine schriftliche Bewerbung. Um aus der großen Zahl von Bewerbungen die "passende" herauszufinden, führen die meisten Betriebe eine Vorauswahl der eingereichten Bewerbungsunterlagen durch.
Weitere Informationen finden Sie hier.

7. Nach dem Vorstellungsgespräch

Sowohl bei Zusagen als auch bei Absagen ist eine koordinierte weitere Vorgehensweise wichtig.

Das Ziel einer Bewerbung ist es, eine Zusage zu erhalten.
Wenn Sie eine positive Rückmeldung erhalten haben, entscheiden Sie sich zügig und ziehen Sie bitte gegebenenfalls laufende Bewerbungen bei anderen Betrieben zurück.
Informieren Sie auch die Berufsberatung Ihrer Agentur für Arbeit.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

8. Wie gehe ich mit Absagen um

Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht auf Anhieb geklappt hat! Eine Absage können Sie aus unterschiedlichen Gründen bekommen haben.

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9. Arbeitsbedingungen

Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten als Arbeitnehmer finden Sie hier:

Arbeitsvertrag
Der Arbeitsvertrag ist an keine bestimmte Form gebunden. Er kann schriftlich oder mündlich abgeschlossen werden. In der Praxis wird überwiegend die Schriftform gewählt, da dadurch größere Rechtssicherheit geschaffen wird.
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Urlaubsansprüche
Als Arbeitnehmer haben Sie einen gesetzlichen Mindestanspruch auf 24 Werktage bezahlten Erholungsurlaub pro Kalenderjahr. Als Werktage gelten alle Tage, die weder Sonntage noch gesetzliche Feiertage sind – also grundsätzlich alle Tage von Montag bis Samstag. Daraus ergibt sich ein gesetzlich vorgeschriebener Mindesturlaub von vier Wochen im Kalenderjahr (vier Wochen zu je sechs Werktagen sind 24 Werktage).
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Kündigung und Kündigungsschutz
Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses stellt in rechtlicher Hinsicht – im Gegensatz zum Abschluss eines Arbeitsvertrags – eine sogenannte "einseitige Willenserklärung" dar. Dies bedeutet, dass sie auch gegen den Willen des Arbeitnehmers oder Arbeitgebers ausgesprochen werden kann. Für die Erklärung der Kündigung schreibt der Gesetzgeber zwingend die Schriftform vor. Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitsvertrag mündlich abgeschlossen worden ist. Eine mündliche Kündigung ist stets rechtlich unwirksam. Sie kann daher auch keine Kündigungsfrist in Lauf setzen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Steuern und Sozialabgaben
Als Arbeitnehmer sind Sie in der Regel nicht direkt mit der Zahlung der Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags und der Beiträge zu der Sozialversicherung konfrontiert, da die Abführung dieser Beträge durch Ihren Arbeitgeber erfolgt. In diesem Kapitel möchten wir Sie jedoch mit den Grundzügen dieser Themen vertraut machen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

10. Arbeitsaufnahme und 1. Arbeitstag

Üblicherweise erfolgt am ersten Arbeitstag nach der Begrüßung durch Ihren Vorgesetzten ein persönliches Einführungsgespräch.
Folgende Unterlagen werden von Ihnen am ersten Arbeitstag benötigt:

  • Elektronische Lohnsteuerkarte

Die Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug wird ausschließlich von den örtlich zuständigen Finanzämtern ausgestellt. Eine Gehaltszahlung kann erst erfolgen, wenn die elektronische Lohnsteuerkarte vorliegt. Diese erhalten Sie bei den
Finanzämtern in Baden-Württemberg.
Des Weiteren benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Sozialversicherungsausweis
  • Krankenversicherungsnachweis/Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse
  • Ihre Bankverbindung
  • Arbeitserlaubnis (Nicht-EU-Ausländer)



Kollegen
Üblicherweise werden Ihnen die Kollegen von Ihrem Vorgesetzten vorgestellt. Falls Sie keine Einführung erhalten, fragen Sie danach. Begrüßen Sie Ihre neuen Kollegen mit einem Handschlag und stellen Sie sich mit Ihrem vollständigen Namen vor. Nutzen Sie die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen, stellen Sie Fragen und zeigen Sie Interesse an der Tätigkeit Ihrer Kollegen. Jeder Kontakt kann Ihnen den Einstieg in das Unternehmen erleichtern, indem Sie integriert und mit Informationen versorgt werden.

Arbeitsplatz
Üblicherweise bekommen Sie am ersten Tag eine Arbeitsplatzeinweisung und eine Einweisung in die vorhandene Technik (Telefonanlage, Computer, etc.). Notizen helfen Ihnen, sich komplizierte und wichtige Vorgänge einzuprägen. Richten Sie Ihren Arbeitsplatz ein und fragen Sie den zuständigen Mitarbeiter, wenn Arbeitsmaterialien fehlen sollten. Teilen Sie Ihr Büro mit Kollegen, ist eine Abstimmung bezüglich der Einrichtung und Gestaltung des Büros erforderlich. Sehen Sie dies als Chance für eine weitere Kontaktaufnahme.

Tätigkeitsbereiche/Einarbeitung
Üblicherweise erhalten Sie zu Beginn Lesematerial wie Unternehmens- und Abteilungspräsentationen, Projektbeschreibungen und -berichte, Zielvorgaben, Protokolle von Teambesprechungen und andere Unterlagen. Lesen Sie die Unterlagen sorgfältig durch und fragen Sie den zuständigen Mitarbeiter, wenn Punkte offen sind.

Häufig bekommen Sie eine Aufgabe übertragen, um die Strukturen des Unternehmens kennenzulernen und sich an die neue Arbeitsumgebung zu gewöhnen. Informieren Sie sich über die Verwendung Ihres Arbeitsergebnisses, um Hintergrundinformationen und Zusammenhänge zu erfahren und ein gutes Ergebnis zu erbringen.
Passen Sie genau auf, wenn Ihnen etwas erklärt wird und notieren Sie sich wichtige Informationen, um später auf diese zurückgreifen zu können.